Psyche und unerfüllter Kinderwunsch

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

das sollten Sie auf jeden Fall wissen und beherzigen!

Der Abbau der Stressfaktoren hat einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Kinderwunschbehandlung.
Mit dem, was man sich gemeinhin unter Psychotherapie vorstellt, hat das hier dargestellte Programm wenig zu tun.

Es geht um unkomplizierte Bewältigungsstrategien, die man aktiv erlernt. In zehn Therapiesitzungen über einen Zeitraum von etwas mehr als einem halben Jahr werden negative Affekte wie Depression und Angst sowie Stresssymptome abgebaut. Man kann in Gruppen, das Paar oder nur die Einzelperson behandeln.

Das Programm besteht neben Körpertherapie und Entspannungsübungen aus begleitenden Gesprächen, die zu jeder aufkommenden Frage oder belastenden Situation Sicherheit durch entsprechendes Wissen geben.

Ein Programm, das die Kinderwunschbehandlung begleitet, erhöht den Erfolg.

Aber: Das Kapitel „Psyche und Kinderwunsch (Sterilität)“ ist eines der Paradebeispiele, wie durch die Auslegung von Studien untergeordneter Qualität falsche und übertriebene Schlüsse gezogen werden. – Sicher nicht zum Nutzen des Paares!

Die übliche Suche nach Persönlichkeitsanteilen, die Kinderlosigkeit mit verursachen sollen, ist nicht überzeugend bewiesen. „Wenn die Seele nein sagt…“, ist ein Slogan, mehr aber auch nicht.

Bei uns gibt es drei verschiedene Programme:
  • 1. Einmaliger Kurs „STRESSMANAGEMENT; PAARBEZIEHUNG“ (1 Samstag) für Frauen und Männer, Fortsetzung der 10 Sitzungen in Eigenverantwortung.
  • 2. In zehn Therapiesitzungen (speziell auf Kinderwunsch ausgerichtet) werden negative Affekte wie Depression und Angst sowie Stresssymptome abgebaut (FRAUEN).
  • 3. Behandlung von Angst, Depression oder generalisierten Stress bei mehrfach negativem Ausgang der Kinderwunschbehandlung.

Wir beraten Sie gerne, was für Sie geeignet ist.

Das Topwissen zu Sterilität und Psyche: – 3 ganz entscheidende Punkte:

1. Es ist klar belegt, dass sowohl der unerfüllte Kinderwunsch wie auch die Kinderwunschbehandlung emotional stark belasten können. Und was Ursache und was Wirkung ist, kann nicht geklärt werden.
  • Aber, werden dauerhafte Schäden gesetzt?
  • Es gibt Neuerungen zum Kapitel Sterilität und Psyche, wenn auch nicht auf unumstößlichen Evidenzniveau.
  • Mehrere Beobachtungs – / Fallkontrollstudien beschäftigen sich mit der „Schädigung der Psyche“ durch  IVF oder durch andere Sterilitätsbehandlungen.
    Ergebnisse:
    Der Verzicht des Patienten auf weitere voll finanzierte Versuche hängt mit vorbestehenden psychologischen Faktoren zusammen.Es finden sich keine Belege,
    dass die Behandlung die Patienten so stresst, dass sie psychisch dauerhaft Schaden nehmen.

Quellen:
Smeenk JMJ et al. Stress and outcome success in IVF: the role of self-reports and endocrine variables. Human Reproduction 2005 20(4):991-996; doi:10.1093/humrep/deh739
Olivius C et al. Why do couples discontinue in vitro fertilization treatment? a cohort study. Fertil Steril . 2004. 81(2): 258-261
Schmidt L et al.
Communication and coping as predictors of fertility problem stress: cohort study of 816 participants who did not achieve a delivery after 12 months of fertility treatment.vHum Reprod. 2005 Nov;20(11):3248-56. Epub 2005 Jul 8.
Klonoff-Cohen H. Female and male lifestyle habits and IVF: what is known and unknown.Human Reproduction Update 2005 11(2):180-204
C.M. Verhaak et al.
Women’s emotional adjustment to IVF: a systematic review of 25 years of research. Hum Reprod Update 2007 13: 27-36
Hämmerli K
, Znoj H , Barth J. The efficacy of psychological interventions for infertile patients: a meta-analysis examining mental health and pregnancy rate. Hum Reprod Update. 2009 May-Jun;15(3):279-95. Epub 2009 Feb 5. CRD 2010
Boivin J et al. Emotional distress in infertile women and failure of assisted reproductive technologies: meta-analysis of prospective psychosocial studies. BMJ 342:doi:10.1136/bmj.d223 (Published 23 February 2011)

Auch bei Paaren, bei denen am Beginn der IVF Behandlung keine Zeichen der Depression vorlagen, treten 1 Jahr nach erfolgloser Behandlungen zumindest zeitweise schwere depressive Symptome auf: nach einer dänischen Erhebung sind bis zu 15% der Frauen und ca. 6% der Männer erheblich in der Lebensqualität eingeschränkt.
R. Lund et al. The impact of social relations on the incidence of severe depressive symptoms among infertile women and men Hum. Reprod. 2009 24: 2810-2820;

Auch nach der Geburt hadern Menschen noch mit ihren früheren Sterilitätsproblemen.
McGrath JM,et al Parenting after infertility: issues for families and infants. MCN Am J Matern Child Nurs. 2010 May-Jun;35(3):156-64. Review.

2. Hoher Stress aktiviert Botenstoffe aus der Achse Zwischenhirn / Nebenniere (hypothalamisch-hypophysär-adrenale Achse), die das weibliche Reproduktionssystem ungünstig beeinflussen.
  • Bei Frauen, die erfolgreich bei der künstlichen Befruchtung sind, ist das Stresshormon Adrenalin niedrig.
  • Frauen, die nicht erfolgreich sind, haben deutlich häufiger eine Erhöhung des Stresshormons Adrenalin und vermehrt depressive Zeichen.

Quellen: 
Smeenk JMJ et al. Stress and outcome success in IVF: the role of self-reports and endocrine variables. Human Reproduction 2005 20(4):991-996; doi:10.1093/humrep/deh739
Otte C et al.
A meta-analysis of cortisol response to challenge in human aging: importance of gender.Psychoneuroendocrinology. 2005 Jan;30(1):80-91.

C.M. Verhaak et al.
Women’s emotional adjustment to IVF: a systematic review of 25 years of research. Hum Reprod Update 2007 13: 27-36

3. Psychische Unterstützung ist bei jedem Kinderwunschpaar erfolgreich.
Wer zusätzlich zur Sterilitätsbehandlung psychotherapeutische Unterstützung wahrnimmt, hat weniger Angst, weniger Stimmungsprobleme und eine deutlich höhere Schwangerschaftschance als die Patienten, die auf die Zusatzbehandlung verzichten.
  • Dies ist das beste Wissen aus einer Übersichtsarbeit aus dem Jahre 2005, die die weltweit existierenden
    22 Studien mit ausreichender Qualität auswertet.
  • Die negativen Affekte (Depression und Angst) werden unter 10 Therapiesitzungen (Gruppe, Paar, Frau) erfolgreich bekämpft,
    der Schwangerschaftserfolg ist mit Unterstützung entschieden höher als ohne

Was bedeutet das für die Sterilitätspatienten?
1. Man kann jedem empfehlen, diese Unterstützung zu nutzen.
Die Wirkung ist da, ganz egal welche Ursache der Kinderlosigkeit vorliegt und unabhängig davon, ob man  ängstlich und stimmungsbedrückt ist.
Auch nach dem Ende der Behandlung sind die Personen „besser drauf“ als die ohne Begleitbehandlung.
2. Man kann in Gruppen, das Paar oder nur die Einzelperson behandeln.
3. Es zeichnet sich erstmalig ein großer Effekt hinsichtlich der Schwangerschaften ab.
4. Das Programm ist um so mehr zu empfehlen, da es ernsthafte Nebenwirkungen dieser Behandlung nicht gibt.
5. Mehr als 10 Sitzungen über mehr als ein halbes Jahr, das gibt den besten Erfolg.

de Liz TM, Strauss B.
Differential efficacy of group and individual/couple psychotherapy with infertile patients. Human Reproduction 2005 20(5):1324-1332; doi:10.1093/humrep/deh743
Schmidt L. Psychosocial burden of infertility and assisted reproduction. The Lancet 2006; 367:379-380 DOI:10.1016/S0140-6736(06)68117-8

Stressmanagement
Es wird empfohlen (2006), bereits zu Beginn der Kinderwunschbehandlung bei Frau und Mann den akuten und chronischen Stressgrad festzustellen. Der Gynäkologe kann bereits damit beginnen (Fragebogentest).

Im Kinderwunschzentrum sollte dann eine erneute Einschätzung erfolgen. Dies geschieht mit folgenden 3 Instrumenten:
1. Fragebogen
2. Psychologische Einschätzung
3. Biologische Marker (Labor), Blutuntersuchung
Campagne DM. Should fertilization treatment start with reducing stress? Human Reproduction 2006 21(7):1651-1658;

Der Umgang mit Stress und die Bewältigung sind unterschiedlich bei Mann und Frau.
Peterson BD et al. Gender differences in how men and women who are referred for IVF cope with infertility stress. Human Reproduction 2006 21(9):2443-2449

Deshalb gehören Begleitkurse bei uns bereits seit Jahren zum Standard.

  • Wenn die Seele nein sagt, ist ein unbewiesener Slogan; er hilft Keinem.
  • Am Erfolg versprechendsten ist ein Kombinationsprogramm vor einer Behandlung und zwischen den Zyklen.
    Das Programm besteht aus
    1. Informationsvermittlung durch ein Teammitglied (Dauer 2×45 Minuten, in Gruppen)
    2. Körpertherapie, Entspannungsübungen, Hypnotherapie in Gruppen oder einzeln.

Quellen:Shu-Hsin L. Effects of using a nursing crisis intervention program on psychosocial responses and coping strategies of infertile women during in vitro fertilization. J Nurs Res. 2003 Sep;11(3):197-208.
Boivin J. A review of psychosocial interventions in infertility. Social Sci Med. 2003. 57:2325–2341
de Liz TM, Strauss B.
Differential efficacy of group and individual/couple psychotherapy with infertile patients. Human Reproduction 2005 20(5):1324-1332; doi:10.1093/humrep/deh743

Das Stressmanagement besteht aus unkomplizierten Bewältigungsstrategien, die man aktiv erlernen kann.
Campagne DM. Human Reproduction 2006 21(7):1651-1658

Sie können unsere SPEZIALSPRECHSTUNDE nutzen – wir beraten Sie gerne, was für Sie geeignet ist.

Bei uns gibt es drei verschiedene Programme:

  • 1. Einmaliger Kurs „STRESSMANAGEMENT; PAARBEZIEHUNG“ (1 Samstag) für Frauen und Männer, Fortsetzung der 10 Sitzungen in Eigenverantwortung.
  • 2. In zehn Therapiesitzungen (Speziell auf Kinderwunsch ausgerichtet) werden negative Affekte wie Depression und Angst sowie Stresssymptome abgebaut (FRAUEN).
  • 3. Behandlung von Angst, Depression oder generalisierten Stress bei mehrfach negativem Ausgang der Kinderwunschbehandlung.Unter http://www.kinderwunsch-ulm.de/frameset/kiwu-new/Psyche%20Kongressvortrag%202006.pdf finden Sie einen Vortrag von Frau Dr. med. Wiedemann

Weitere Ausführungen zu Stimmungsproblemen:

Depression und depressive Verstimmung gehören zu den Volkskrankheiten.Depression kann mit Angstsymptomen einhergehen.Depressionen sind wirksam zu behandeln.

Depression und störende depressive Verstimmung betreffen sicher 20 % der Frauen in einer Sterilitätssprechstunde. Bei Männern sind die Probleme weniger häufig. 50% der Depressionen werden nicht erkannt. Die Patienten geben unklare körperliche Beschwerden an. Sowohl vom Patient wie vom Arzt kommt viel Verleugnung und „Nichternstnehmen“:

Es gibt nur wenige Studien zum Einfluss von Angst und depressiver Verstimmung auf den Erfolg der Kinderwunschbehandlung. Angst & Depression sind bei Frauen mit Kinderlosigkeit häufiger; die Gruppe hat unbehandelt weniger Erfolg… Das bedeutet noch lange nicht, dass Angst und Depression Kinderlosigeit verursachen.

Da es sich wie gesagt um eine der Volkskrankheiten handelt, sollte auch in einer Kinderwunschsprechstunde „know how“ zu depressiver Verstimmung und Depression angeboten werden. Es gibt keine Hinweise, dass ein umfassendes Betreuungsprogramm, das auch einen anonym durchzuführenden Depressionstest enthält, schädlich wäre.

WAS SOLL MAN TUN, WENN MAN BEREITS LÄNGER „SCHLECHT DRAUF IST“?
  • Sie sollten einen Fragentest beim Arzt durchführen!

TESTEN führt zu einer Mehrauffindung von Depressionen um den Faktor 2 bis 3 (= 2 -3 mal so viel).

  • Dieses Mehrauffinden führt dazu, dass mehr Personen von der Krankheit geheilt werden.
    Aber „Laienteste“ in Zeitschriften etc erreichen keine Wirkung; auch nicht wahllos ausgelegte Teste in Praxen.
  • In der neuesten Übersicht der Universität York wird von Gilbody ausgeführt, dass das breite Testen noch nicht den entscheidenden Fortschritt bringt.
    Die beste Wirkung auf die Erkrankung wird durch ein „Mehrschritteprogramm zur Qualitätsverbesserung in Praxen“ erzielt:
    Das Personal hilft beim Test und gibt auch sonst Informationen zur Depression, zu Behandlungen etc.

Quelle:
Gilbody S, House AO, Sheldon TA. Screening and case finding instruments for depression. The Cochrane Database of Systematic Reviews 2005, Issue 4. Art. No.: CD002792.

Welchen Test soll man anwenden?
  • Nach bestem Kenntnisstand ist der 2 Fragen Test genauso gut geeignet wie ausführlichere:
  • Haben Sie sich mindestens in den letzten 2 Wochen niedergeschlagen, bedrückt oder hoffnungslos gefühlt?
  • Haben Sie weniger Interesse oder Freude an Tätigkeiten empfunden?
  • Unser Test basiert auf der Übersichtsarbeit von Williams: Es wurden 30 randomisierte kontrollierte Studien mit fast 10.000 Teilnehmern erfasst. Die Angaben gelten für eine Häufigkeit der schweren Depression / Dysthymie von 8% in der Bevölkerung.

Quellen: Berg Ann Intern Med 2002; 136: 760-64
ACP J Club 2002 Sep-Oct;137(2):74
Williams JW et al. Is This Patient Clinically Depressed? JAMA. 2002;287:1160-1170

Was sagt der Test aus?
  • Er sagt erst mal, dass depressive Zeichen vorhanden sind.

Er sagt nicht, wer zu behandeln ist und wie dies am besten erfolgt.

  • Es ist zu erwarten, dass von 100 Patienten 30 ein positives Testergebnis haben werden.
    Wenn Sie positiv testen („im roten Bereich“), hilft professionelle Beurteilung weiter.
  • Durch ein Interview beim spezialisierten Arzt kann sicher ausgesagt werden, ob Sie eine behandlungsbedürftige Veränderung der Stimmung haben oder nicht.
    DER SPEZIALIST BRINGT KLARHEIT. Er kann im Gespräch und mit weiteren Testsystemen zuverlässig die schwere Depression feststellen und sie sicher von leichteren Formen abgrenzen.
    7 von den 30 mit positivem Ergebnis werden nach fachärztlicher Untersuchung eine schwere Depression haben.
  • Von den 70 Personen, die negativ getestet werden, hat einer eine Depression, die mit diesem Test nicht erfasst wird.

Quelle: Williams JW et al. Is This Patient Clinically Depressed? JAMA. 2002;287:1160-1170

Wir legen allen Paaren nahe, anonym und ehrlich den Stimmungstest zu machen.
  • Sie können dies in der Praxisklinik tun, oder zu Hause …. unter www.kinderwunsch-ulm.de .
  • Seien Sie ehrlich….. Falls Sie Im roten Bereich liegen, sollten Sie unbedingt etwas unternehmen:
  • Über ein Interview bei der Fachärztin/ dem Facharzt kann sicher festgestellt werden, ob Sie eine behandlungsbedürftige Beeinträchtigung der Stimmung haben oder nicht.

KOMMENTAR

Hier trennen sich die Wege:
  • Falls der Arzt eine schwere Depression feststellt, benötigt der Patient zuerst die „EbM – Infos“ über bewiesen wirksame Behandlungen der Depression.
  • Wer eine leichtere Form der „Verstimmung“ hat, kann die Methoden zur Verbesserung der Stimmung ansehen.
  • Ausführungen zur Behandlung bieten wir auf der Webseite www.vorbeuge-medizin.com.Hier wird eine Frage wichtig: Haben Sie bereits einmal an Depression gelitten, sind Sie wegen Depression behandelt worden?
    Eine Verlaufsbeobachtung von 201 Frauen mit ehemals schwerer Depression ist erschienen.Cohen LS et al. Relapse of Major Depression During Pregnancy in Women Who Maintain or Discontinue Antidepressant Treatment. JAMA.2006;295:499-507.
    Die Hinweise, dass eine schwere Depression in der Schwangerschaft ohne Fortführung der medikamentösen Therapie zum Wiederauftreten in 40% oder mehr führt, ist wichtig. Da es sich um eine Studie der Evidenzklasse II/III handelt, mag der gemutmaßte Effekt zu hoch sein, bedeutend bleibt das Problem (auch mögliche Auswirkungen von Antidepressiva auf das Kind).

Die Zusammenfassung:
Erfolgreich ist ein Praxisteam, das sich dem Thema Stimmung widmet und aktiv nachhakt und betreut.

  • Das trainierte Team, das den Patienten unterstützt, informiert und monitort, ist erfolgreich und kostenorientiert.
    Pyne J M, Rost K M, Zhang M, Williams D K, Smith J, Fortney J. Cost-effectiveness of a primary care depression intervention. Journal of General Internal Medicine. 18(6). 2003. 432-441.
  • „Disease Management“ ist wirksam; bessere Patientenzufriedenheit, Compliance und Behandlungserfolg werden erreicht.
    Badamgarav E, Weingarten S R, Henning J M, Knight K, Hasselblad V, Gano A, Ofman J J. Effectiveness of disease management programs in depression: a systematic review. American Journal of Psychiatry. 2003. 160(12). 2080-2090.
    Hunkeler EM et al.
    Long term outcomes from the IMPACT randomised trial for depressed elderly patients in primary care. BMJ 2006 332: 259-263.
  • Email und Internet-Kommunikation erhöhen den Erfolg.
    Telefonbetreuung senkt bei Depression effektiv den Depressionsgrad und erhöht die Patientenzufriedenheit, auch als spezielle Form der
    Verhaltenstherapie (CBT = cognitive behaviour therapy).
    Josip Car, Aziz Sheikh. Email consultations in health care: 1—scope and effectiveness. BMJ 2004;329:435-438
    Josip Car, Aziz Sheikh. Email consultations in health care: 2—acceptability and safe application. BMJ 2004;329:439-442
    Simon GE et al. Telephone Psychotherapy and Telephone Care Management for Primary Care Patients Starting Antidepressant Treatment: A Randomized Controlled Trial. JAMA. 2004;292:935-942.

    Cousineau TM et al. Online psychoeducational support for infertile women: a randomized controlled trial . Hum. Reprod. Advance Access published on December 18, 2007.Hum. Reprod. 2008 23: 554-566
  • Die Kunst liegt darin, für Jeden die geeignete Kombination zu finden. Körpereigene Stoffe und Medikamente sind sachgerecht einzubauen.Zur Orientierung sollte die aktuelle Leitlinie von NICE etc. bekannt sein.Auch der Patient kann erkennen, wie gut bestimmte Behandlungen untersucht sind.
    CG23 Depression: management of depression in primary and secondary care. NICE 2004, Dec.
    NICE clinical guideline 90 Depression: the treatment and management of depression in adults (partial update of NICE clinical guideline 23) National Institute for Health and Clinical Excellence, 2009 www.nice.org.uk/CG90fullguideline ) partially updates NICE clinical guideline 23 (2004; amended 2007) and replaces it.
    CG91 Depression in adults with a chronic physical health problem: costing statement

    U.S. Preventive Services Task Force. Screening for Depression in Adults: U.S.Preventive Services Task Force Recommendation Statement.Ann Intern Med December 1, 2009 151:784 – 792
    NVLeitlinie DEPRESSION. 2009 Update 2015

© Rainer Wiedemann & Petra-Ilona Börner 2002-2017

Stand: Dezember 2016

Hier können Sie lesen, wie wir nach Literatur gesucht haben.

Und in unserem Buch: Wiedemann R et al. Krankmacher Lebensstil. 2005. conkom Verlag, ISBN 3-00-017436-2. 70771 Leinfelden Echterdingen T.: 0711 75 47 638 http://www.conkom.de